Viele Menschen, die sich für ein Studium entscheiden meinen, dass ein Studium an einer privaten Universität nur etwas für reiche Leute ist. Jedoch stimmt das so nicht. Private Hochschulen bieten meist einen höheren und besseren Standard als staatliche Hochschulen.
Allgemeines
Universitäten sind in Deutschland eine Einrichtung der Bundesländer. Hierbei ist jedes Land selbst zuständig für den Bau, die Finanzierung und die Erhaltung. Daher bestimmt auch jedes Bundesland selbst, wie viele Hochschulen es benötigt. Auch welche Studienfächer mit welchen Schwerpunktfächern eingerichtet werden. Es gibt daher kein einheitliches deutsches Hochschulsystem. Wir haben hier in Deutschland etwa 300 staatliche Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen. Davon sind aktuell etwa neun private Universitäten und 66 private Hochschulen existent. Die Kirche selbst hat noch etwa 30 kirchliche Hochschulen, in denen aber ausschließlich klerikaler Nachwuchs für das Priesteramt studiert.
Um zu studieren muss nicht unbedingt eine Universität besucht werden. Für Berufstätige und Auszubildende ist zum Beispiel ein Fernstudium bei der DUW in Berlin eine Möglichkeit für die Fort- und Weiterbildung. Hier findet man einen ausführlichen Überblick über die berufsbegleitenden Studienangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Vor- und Nachteile
Eine der größten Hindernispunkte für eine private Universität sind die hohen Kosten. Für ein Studium an einer privaten Einrichtung muss man mit 10.000 Euro bis 20.000 Euro pro Jahr rechnen. Dann aber hat man alle Vorteile wie eine gute Qualität der Professoren, professionelle Verwaltung, gute allgemeine Ausstattung usw. Des weiteren keine überfüllten sondern gut ausgestattete Hörsäle, keine lange Wartezeiten auf einen Beratungstermin und man bekommt in der Regel die neuesten Lehrmethoden zur Verfügung gestellt. Dieser Vorteil in Bezug auf Leistung lässt sich Anhand des CHE Hochschulranking belegen, da private Hochschulen im Bereich der Wirtschaft oder der Kommunikation in der Spitzengruppe zu finden sind. Staatliche Universitäten und Fachhochschulen haben den Vorteil, eine größere Fächervielfalt als die Privaten anbieten zu können.
Fazit
Private Universitäten gelten für die internationalen BWL-Studiengänge als Musterbeispiel. Lukrative Partnerschaften mit Elite-Universitäten im Ausland locken die Global Player von morgen. So haben Studenten mehr Auslandserfahrung als studierende staatlicher Universitäten. Jedoch besteht die Gefahr, dass solche Kontakte mit einen Personalwechsel einschlafen. Staatliche Universitäten holen aber in Sachen Auslandskontakte auf. Daher sollte man sich vorher informieren, wie gut die Auslandskontakte der jeweiligen staatlichen Uni sind.
Bild: panthermedia.net Monkeybusiness Images
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19. Dezember 2011
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